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Politik, Frieden, Humanität und Sozialwissenschaften

Das Modul möchte mit Hilfe humanisch orientierter sozial-wissenschaftlicher Methoden entsprechend Kompetenzen und Sensibilität für einen humanen Umgang miteinander fördern.

Allgemein
Martin Buber spricht davon, dass erst durch die Begegnung des Menschen mit dem ANDEREN Humanität möglich wird. Im Widerspruch dazu nimmt in der sozialen Realität Entfremdung gepaart mit einem Verlust an Humanität zu.

Das Modul Politik, Frieden, Humanität und Sozialwissenschaften versteht sich als Raum des sozialwissenschaftlichen Denkens, um eine humane Friedenskultur zu schaffen. Dabei bildet das Verständnis transdisziplinärer Zusammenhänge und Dynamiken (sozialer Komplexität) den Kern des Studiums und der Forschung im Sinne der „Humanik“.

Spezifisch
Dabei möchten wir mit Hilfe humanisch orientierter sozial-wissenschaftlicher Methoden entsprechend Kompetenzen und Sensibilität für einen humanen Umgang miteinander fördern. So werden im Studium allgemeine menschliche Bestrebungen und Verhaltensweisen nicht anhand von Programmen, sondern mittels Strategien durchdacht. Strategisches Denken ist im Sinne von Edgar Morin (1) nützlich, um Komplexität zu bewältigen. Dafür wird eine Kombination von Dialog, Intuition und die daraus abgeleitete Synthese angewandt. Weiter wird neben der „reinen“ Theorie und/oder Empirie vor allem die Schule des Denkens zur Bildung von „integrierten Aussagen“ bemüht.

Die im Studium gelernten Arbeitsweisen tragen gleichermaßen zur kollektiven Fähigkeit bei, Wandel der Gesellschaft im Sinne der Humanik zu gestalten.

Dialog ist die Methode,  Humanität ist das Ziel.