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Produktivität und Humanik

Produktivität ist bestimmt durch den wirksamen Einsatz von immateriellen Ressourcen und materiellen Ressourcen. Im Zentrum steht die Frage nach entsprechenden – auf Humanität ausgerichteten (humanischen) – Instrumenten und Formen, mit denen Individuen und Institutionen human produktiv sein können.

Allgemein
Produktives Handeln ist ein zentrales Element im Leben von Menschen bzw. in ihrer sozialen und wirtschaftlichen Umwelt und ihren Institutionen. Die Betrachtung von Produktivität unter dem Aspekt des Humanen bzw. in Relation zur Humanik, als der Wissenschaft und Kunst, die sich mit dem Humanen auseinandersetzt, zielt auf eine Ausrichtung menschlichen Handelns bzw. auf eine Gesellschaft, worin der verantwortungsvolle Umgang mit dem Anderen zentral steht. Im Kontext des Moduls steht die Relation zu produktivem Handeln in seinen positiven und negativen Formen (bspw. Ehrenamt vs. Konsumtrieb) primär.

Spezifisch
Produktivität ist bestimmt durch den wirksamen Einsatz von immateriellen Ressourcen (Sinn, Ideen, Wissen, Konzepte, Information, Zeit, Energie etc.) und materiellen Ressourcen (Arbeitskraft, Grund- und Werkstoffe, technologische Erzeugnisse, Geld etc.). Im Zentrum steht die Frage nach entsprechenden – auf Humanität ausgerichteten (humanischen) – Instrumenten und Formen, mit denen Individuen und Institutionen human produktiv sein können. Eine Sensibilisierung für humanisch-humane Kompetenzen und deren Erwerb spielen dabei die entscheidende Rolle als Lernziele und Ausgangspunkte für die Gestaltung einer human produktiven Gemeinschaft. Als humanische „Instrumente“ stellen sie somit eine konkrete Chance dar, nötige gesellschaftliche Entwicklungsbedarfe zu decken.