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Sprache, Zeichen und Humanik

In dem Modul sollen exemplarisch die Bereiche Semiotik, Strukturalismus und Diskurstheorie auf ihre grundlegende Funktion für diese humanen Kompetenzen untersucht werden. Das Sprachzeichen wird hierbei als grundlegend herausgestellt. Das Verstehen des Anderen bzw. das Gespräch mit dem Anderen darf sich nicht nur in der bloßen Entschlüsselung der Wortbedeutung beschränken.

Allgemein
Im Rahmen des Studiums der Humanik ist eine Beschäftigung mit der Sprache einleuchtend, ist sie doch eines der bestimmenden Merkmale des Menschen. Menschen benutzen Sprache nicht nur als Werkzeug zur Verständigung, sondern verbinden sich dank ihr zu dieser – aus humaner Sicht – so wichtigen Gemeinschaft. Das Sprachzeichen ist ein wesentliches Instrument des menschlichen Geistes. Die Humanik – als Wissenschaft bzw. Kunst des Humanen – braucht das sprachliche Instrumentarium, um zur Humanität bzw. Verbundensein zu finden.

Spezifisch
In dem Modul „Sprache, Zeichen und Humanik“ sollen demnach entsprechend exemplarisch die Bereiche Semiotik, Strukturalismus und Diskurstheorie auf ihre grundlegende Funktion für diese humanen Kompetenzen untersucht werden. Das Sprachzeichen wird hierbei als grundlegend herausgestellt. Das Verstehen des Anderen bzw. das Gespräch mit dem Anderen darf sich nicht nur in der bloßen Entschlüsselung der Wortbedeutung beschränken.

Vielmehr   bedarf   es   eines   Mitfühlens   der   Aussage,   des   Aufbaus   einer   Ebene   der Verbundenheit, des Dialogs also, wobei das Sprachzeichen in den oben genannten humanen Kontext gestellt wird. Die  Teilnehmer  sollen  letztendlich  Zeichen  des  Humanen  oder  Zeichen  mit  humaner Konnotation als „Humanika“ identifizieren lernen; dies auch in ihre Strukturhaftigkeit. Auch sie – die Struktur – kann man als Baustein zu einem Diskurs zur Humanität verstehen.